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Beseitigung der Halsschlagaderverengung

Die Operation wird in lokaler Betäubung des Halses durchgeführt. Der Patient ist wach, nur Haut und Gewebe sind schmerzunempfindlich.

Es wird ein schräger Schnitt an der Seite des Halses gemacht, um Zugang zur Halsschlagader zu bekommen. Die Halsschlagader wird vorübergehend abgeklemmt.


Die Halsschlagader kann eröffnet werden und die Ablagerungen werden entfernt. Das Blutgefäß wird dann durch einen erweiternden Kunststoffflicken wieder verschlossen.

Die Haut wird durch selbstauflösende Fäden verschlossen. Das größte Risiko der Operation ist die Entstehung eines Schlaganfalls während oder nach der Operation. Wird die Halsschlagader während der Operation abgeklemmt, kann der Arzt durch die lokale Betäubung mit dem Patienten sprechen und so eventuelle Veränderungen des Befindens erfahren. Stellen sich Symptome ein, wird eine Gefäßumleitung hergestellt, die das Gehirn mit Blut versorgt.

Nach der Operation muss der Patient etwa zwei bis drei Tage im Krankenhaus bleiben. Die Wundheilung dauert etwa zwei Wochen. Fäden müssen nicht gezogen werden. Die Blutergüsse und Schwellungen sind in diesem Zeitraum meist abgeklungen. Schmerzen des Halses können gut mit Schmerztabletten behandelt werden