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Stentimplantation in die verengte Halsschlagader
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Stentimplantation in die verengte Halsschlagader

Zur Beseitigung der Verengung in der Halsschlagader wird in örtlicher Betäubung ein Kathetersystem über die Leistenschlagader eingeführt. Über dieses Kathetersystem wird dann unter Röntgenkontrolle ein Behandlungskatheter bis an den Ort der Verengung vorgeführt. Die Verengung wird vorsichtig sondiert. An der Spitze des Behandlungskatheters ist auf einem Ballon ein Stent platziert. Ist die richtige Position erreicht, wird der Ballon aufgeblasen und der Stent entfaltet sich. So wird die Engstellung eröffnet.

Ist die Behandlung erfolgreich abgeschlossen, wird der Katheter aus der Leistenarterie entfernt. Um eine Blutung aus dem kleinen Loch in der Leistenschlagader zu verhindern, wird die Leiste zunächst durch den Arzt abgedrückt, anschließend wird ein Druckverband angelegt. Mit diesem muss der Patient je nach Größe des Katheters sechs bis zwölf Stunden strenge Bettruhe einhalten, damit eine Nachblutung verhindert wird. Eine Entlassung ist oft schon kurz nach der Behandlung möglich.

Diese Methode ist noch neu und nicht vollständig überprüft. Die Langzeitergebnisse für diese Methode stehen noch aus. Aus diesem Grunde wird diese Methode in unserem Hause zumeist in besonderen Fällen angewandt, wo die offene Operation nicht möglich oder schwierig ist.