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Periphere arterielle Verschlusskrankheit

Aktuelle wissenschaftliche Studien belegen, dass die periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) ein oft nicht erkanntes und in seinem Gesundheitsrisiko unterschätztes Krankheitsbild darstellt! 1 2 3

Aufgrund der Tatsache, dass pAVK nur eine der möglichen Manifestationen der systemischen Atherosklerose darstellt, zeigen Patienten mit pAVK nicht selten zusätzliche Manifestationen (zum Beispiel eine Carotisstenose oder koronare Herzkrankheit (KHK)), sind oft multimorbide und erfordern ein aufwendiges ganzheitliches Therapiekonzept.

Daher sind Sie als behandelnder Arzt besonders wichtig. Gerade in der Präventionsarbeit mit Erkennung und Behandlung von individuellen Risikofaktoren (Nikotinabusus, Diabetes, arterielle Hypertonie und so weiter) spielen Sie als unmittelbare Kontaktperson eine wesentliche Rolle. Durch eine frühzeitige Diagnose der pAVK und Einleitung einer strukturierten Therapie mit Zuweisung an uns können Sie dem Patienten eine professionelle Behandlung ermöglichen, die nicht allein einen Zugewinn an Lebensqualität sondern gar den Erhalt einer Extremität bedeuten kann.

Diagnostik und Therapie

Die Diagnostik und Therapie der peripheren arteriellen Verschlusskrankeit (pAVK) ist ein wesentlicher Bestandteil unseres medizinischen Spektrums. In interdisziplinärer Zusammenarbeit mit der Radiologie, Diabetologie und Ernährungsberatung sowie der Physiotherapie bieten wir ein umfangreiches Behandlungskonzept an.

Die umfassende Diagnostik in unserer Sprechstunde beinhaltet die Erhebung von Pulsstatus und Verschlussdruckindex (in Ruhe und unter Belastung), die Gehstreckenmessung auf dem Laufband sowie die farbcodierte Duplexsonographie. Sollte ein stationärer Aufenthalt zur weiterführenden Diagnostik und Therapie notwendig sein, werden die notwendigen Schritte umgehend durch unser Casemanagement patientenfreundlich organisiert.

Wir bieten ihren Patienten das gesamte Spektrum der gefäßchirurgischen Behandlung, operativ und interventionell, von Stenosen/Verschlüssen von Aorta, Becken- und Beinarterien oder Armarterien (aortobiiliacale- und aortobifemorale Prothesen, Endarteriektomie, Patchplastik, Bypasschirurgie und so weiter) an, welches selbstverständlich auch beispielsweise Revisionen und Rezidiveingriffe bei Bypass/Prothesenverschluss, Protheseninfekten einbezieht. Besonders crurale und malleolare Bypässe mit autologer Vene (Vena saphena magna oder Armvene), Composite grafts sowie Homografts bei Infektkonstellationen gehören in unser Spektrum.
Ambulant bieten wir bei entsprechender Indikation (zum Beispiel Stadium III und IV der pAVK nach Fontaine-Ratschow) eine intravenöse Prostavasintherapie an.

Referenzen:

  1. Barrows, R.J., Krumsdorf, U., Zankl, A., Katus, H. & Tiefenbacher, C.P. Significance of Close Surveillance of Patients With Peripheral Arterial Disease. Angiology (2008).
  2. Pfeiffer, M., Bock, E., Hohenberger, T. & Kroger, K. The Arteriomobil Project for peripheral arterial disease. Vasa 37, 345-52 (2008).
  3. Kroger, K. et al. Prevalence of peripheral arterial disease - results of the Heinz Nixdorf recall study. Eur J Epidemiol 21, 279-85 (2006).