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Einfluss einer mechanischen Präkonditionierung auf die elektromechanische Kopplung zwischen Skelettmyoblasten und Kardiomyozyten
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Einfluss einer mechanischen Präkonditionierung auf die elektromechanische Kopplung zwischen Skelettmyoblasten und Kardiomyozyten

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Projekt A9:

Einfluss einer mechanischen Präkonditionierung auf die elektromechanische Kopplung zwischen Skelettmyoblasten und Kardiomyozyten

 

Projektleiter

Yeong-Hoon Choi (Klinik für Herz- und Thoraxchirurgie)/Jürgen Hescheler (Institut für Neurophysiologie)/Thorsten Wittwer (Klinik für Herz- und Thoraxchirurgie)/Thorsten Wahlers (Klinik für Herz- und Thoraxchirurgie)

 

Doktoranden

Dipl.-Biol. Philipp Treskes

Suresh Kumar, MS

 

Kooperationspartner

Prof. Dr. Jürgen Hescheler (Institut für Neurophysiologie)

 

Finanzierung

Zentrum für Molekulare Medizin Köln (ZMMK)

 

Kurzzusammenfassung

Im Rahmen der Zelltherapie zur Kardialen Regeneration stellen Skelettmyoblasten (MB) eine sinnvolle Alternative dar, obwohl gezeigt werden konnte, dass MB nicht in Kardiomzoyzten (CM) transdifferenzieren können. Im Vorfeld konnte gezeigt werden, dass eine mechanische Präkonditionierung von MB in einer verbesserten elektromechanischen Kopplung zwischen MB und CM führt und so die Bildung von alternativen Reizleitungsbahnen im Herzen ermöglicht. In dem hier vorgestellten Forschungsvorhaben wird ein auf MB basierender kontraktiler Patch zur Augmentation der linksventrikulären (LV) Pumpfunktion entwickelt. Zu diesem Zweck werden fetale MB isoliert und in ein Hydrokollagenkonstrukt eingebracht, in welchem sie unter Zugdehnung mechanisch präkonditioniert werden. Das so hergestellte Gewebekonstrukt wird dann epikardial auf Rattenherzen transplantiert, bei denen zuvor eine Herzinsuffizienz durch LAD-Ligatur induziert wurde. Die LV-Funktion und die Integration der MB in das Empfangsmyokard werden per Kardio MRT sowie histologisch untersucht, wohingegen die elektrophysiologischen und Reizleitungseigenschaften durch Einzellableitungen im Gewebe und durch Mikroelektrodenfelder ex vivo untersucht werden.