Patienteninfos mit Video

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Thoraxchirurgie

In der Thoraxchirurgie arbeitet die Klinik für Herz- und Thoraxchirurgie eng mit den kooperierenden Disziplinen zusammen. Bei Patienten mit Bronchialkarzinom ist dieses insbesondere die Klinik für Innere Medizin III, Schwerpunkt Pulmonologie. Ziel ist es, in möglichst kurzer Zeit gemeinsam zu einer endgültigen Diagnose zu kommen und dem Patienten damit schnell die entsprechenden Therapieoptionen anbieten zu können.
Im Rahmen der Beurteilung der Tumoren (Stadienbestimmung) werden alle gängigen Diagnostikverfahren inklusive spezifischer bildgebender Verfahren angewendet.

Fast alle Primäreingriffe werden über eine sogenannte anterolaterale Thorakotomie durchgeführt. Dieser Zugang erlaubt eine weitgehende Schonung der Thoraxwandmuskulatur und ist daher ein gewebsschonender Eingriff. Die Patienten haben in der Folge weniger Schmerzen und können besser durchatmen. Die Erholungsphase der Patienten nach der Operation ist so deutlich verkürzt, ebenso wie die Dauer des Krankenhausaufenthalts.

Die Klinik für Herz- und Thoraxchirurgie unterhält ferner in enger Zusammenarbeit mit der Klinik für Neurologie zur Behandlung von Myasthenien und der Klinik für Neurochirurgie zur Behandlung von thorakalen Bandscheibenvorfällen thoraxchirurgische Spezialprogramme.

Alle operierten Patienten werden langjährig in der eigenen Ambulanz nachbetreut. Hierüber wird auch der vielfach vorhandenen Multimorbidität (die Patienten leiden an mehreren Erkrankungen gleichzeitig) Rechnung getragen, indem Herz- und Gefäßerkrankungen frühzeitig erkannt, diagnostiziert und therapiert werden können. Dieser ganzheitliche Behandlungsansatz der thorakalen und kardiovaskulären Erkrankungen hat bereits zu einer hohen Akzeptanz seitens der Patienten und Zuweiser geführt.