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Computertomographie

Prof. Dr. med. G. Michels (Oberarzt)
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Stellvertretung:
Prof. Dr. med. H. Reuter
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Terminvereinbarung:
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Dem Herzzentrum der Uniklinik Köln steht ein speziell für die Herz- und Gefäßbildgebung geeigneter ultraschneller 256-Zeilen Computertomograph (SOMATOM Force) der Firma Siemens zur Verfügung. Das Gerät wird unter dem Dach des Radiologie-Zentrums-Köln (RZK) betrieben. Das Somatom Force ist ein Dual-Source-Computertomograph, der mit zwei Strahlungsröhren und Detektor-Systemen ausgestattet ist und auf diese Weise mit besonders hoher Geschwindigkeit Aufnahmen erzeugen kann. Im klinischen Einsatz hat sich gezeigt, dass der neue CT-Scanner deutlich schneller und gleichzeitig präziser in der Diagnostik ist als bisherige High-End-Systeme. Neben der reinen Koronarangiographie bietet das Gerät auch die Möglichkeit, linksventrikuläre Funktionsuntersuchungen oder auch quantitative Bestimmungen der koronararteriellen Kalklast durchzuführen. Auch koronararterielle Flussmessungen (CT-FFR) zur näheren Bestimmung der hämodynamischen Relevanz von Stenosen werden in naher Zukunft möglich sein.

Selbstverständnis:

Zu unserem Selbstverständnis gehört dabei, dass eine CT-Koronarangiographie in ein sinnvolles diagnostisches und therapeutisches Gesamtkonzept eingebunden wird. Wir wenden den für den Patienten entscheidenden Fragen („Was bedeutet der Befund für mich?“ und „Welche Konsequenz hat dieser Befund?“) besondere Aufmerksamkeit zu. Direkt nach der Untersuchung werden Ihnen von einem Kardiologen und einem Radiologen gemeinsam der Befund und seine Konsequenzen ausführlich erläutert.

Limitationen:

Das Vorliegen von erheblichen Kalkablagerungen in den Koronarien beeinträchtigt die diagnostische Genauigkeit der Untersuchungsmethode, dies kann zu falsch negativen und häufiger zu falsch positiven Befunden führen. Ebenfalls ist die Einschätzung des Koronarlumens im Bereich implantierter Stents deutlich erschwert. Bei Patienten mit sehr schneller Ruheherzfrequenz und Kontraindikationen gegen Betablocker oder besonders bei Tachyarrhythmien kann es zu einer deutlichen Einschränkung der Bildqualität kommen. Allerdings ist die Geräteklasse der Dual-Source-CTs aufgrund ihrer guten zeitlichen Auflösung geeignet, auch bei sehr hohen stabilen Herzfrequenzen eine gute Bildqualität zu erreichen. Genau wie bei einer klassischen Herzkatheteruntersuchung muss jodhaltiges Kontrastmittel (60-90 ml) injiziert werden. Patienten mit Niereninsuffizienz, Schilddrüsenüberfunktion oder Kontrastmittelallergie sollten also nicht oder nur nach besonderen Vorbereitungen mittels CT-Angiographie untersucht werden. Bei ambulanten Untersuchungen ist diesbezüglich eine im Vorfeld durchgeführte Blutuntersuchung (Kreatinin, TSH) erforderlich.