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Herzschrittmacher und implantierbare Defibrillatoren (ICD)
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Herzschrittmacher und implantierbare Defibrillatoren (ICD)

Bei Erkrankungen des Herzens, die das elektrische Leitungssystem beeinträchtigen, kann es zu einem zu langsamen Herzschlag oder längeren Pausen des Herzschlages kommen, welche Schwindel, Unwohlsein und sogar Ohnmachtsanfälle mit schweren Stürzen zur Folge haben können. Darüber hinaus besteht bei bestimmten Erkrankungen, so zum Beispiel nach einem schweren Herzinfarkt oder bei schwerer Herzinsuffizienz (Herzschwäche), das Risiko für schnelle Herzrhythmusstörungen, welche die Herzkammer betreffen und lebensbedrohlich (Kammertachykardien) oder sogar (tödlich Kammerflimmern) sind.

Die Erfindung von implantierbaren Herzschrittmachern zur Behandlung langsamer Rhythmusstörungen und später der implantierbaren Defibrillatoren zur Behandlung schneller Herzrhythmusstörungen stellen wichtige Meilensteine der Kardiologie dar. Die Implantation von Herzschrittmachern und ICDs erfolgt im Herzzentrum in Kooperation mit der herzchirurgischen Abteilung und ist ein kurzer Eingriff, der zumeist in örtlicher Betäubung erfolgt.

Die Weiterentwicklungen der letzten Jahre hatten neben der Möglichkeit der kardialen Resynchronisationstherapie eine Verlängerung der Batteriekapazitäten, eine deutliche Reduktion der Aggregatgröße und vor allem vielfältige, teils komplizierte neue Algorithmen und Programmieroptionen zur Folge. Daher ist eine enge Anbindung an eine Schrittmacher- und ICD-Ambulanz sinnvoll, um eine optimale und individuelle Programmierung des Herzschrittmachers oder ICD zu gewährleisten und unnötige Stimulation oder inadäquate Schockabgaben zu verhindern.

Ansprechpartner:

Dr. Arian Sultan
Anmeldung Telefon: +49 221 478-32341