Kardiologie

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Implantation von Ereignisrekordern

Die Implantation von Ereignisrekordern (Eventrecorder) dient der Diagnose bisher nicht erkannter Rhythmusstörungen, welche durch ein LZ-EKG aufgrund ihrer Seltenheit nicht erfasst werden können. Insbesondere bei Patienten mit ungeklärten, wiederholt auftretenden Ohnmachtsanfällen (Synkopen) ist die Implantation von Ereignisrekordern hilfreich und wird durch die Leitlinien der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie empfohlen.

Der Ereignisrekorder ist sehr klein und flach (ca. 0,5cm x 4cm x 1cm) und wird in einem kurzen, in der Regel ambulanten, Eingriff in örtlicher Betäubung unter die Haut der linken Brusthälfte neben dem Brustbein eingesetzt. Das Gerät kann von außen über einen auf die Haut aufgelegten Funksender abgefragt werden und der Patient erhält eine Fernsteuerung mittels derer im Falle subjektiver Rhythmusstörungen oder im Falle eines Ohnmachtsanfalles die Speicherung des aktuellen und des wenige Minuten zurückliegenden Herzrhythmus aktiviert werden kann.

Nach Diagnosestellung oder Ablauf der Batterielaufzeit kann das Gerät problemlos wieder entfernt werden. Es ist prinzipiell ebenfalls möglich, das Gerät im Körper zu belassen, da es vom Patienten meist nicht als störend empfunden wird.

Ansprechpartner:

Dr. med. Arian Sultan
Anmeldung Telefon: +49 221 478-32396