Kardiologie

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Kardiale Resynchronisationstherapie (CRT)

Bedingt durch die sogenannte ischämische Kardiomyopathie (Herzschwäche aufgrund von Herzkranzgefäßverengungen und Herzinfarkten) und die dilatative Kardiomyopathie (Herzschwäche durch krankhafte Herzvergrößerung) kann es zu einer Beschädigung des elektrischen Erregungsleitungssystems kommen. Bei Beschädigung des linken Schenkels des elektrischen Systems kommt es zum sogenannten Linksschenkelblock, welcher im EKG zu erkennen ist und eine ungleiche, zeitversetzte Erregung der Herzkammern zur Folge hat. Dies bedingt einen asymmetrischen, ungleichen Herzschlag der linken Herzkammer, was bei einem bereits geschwächten Herzen die Herzleistung und die Symptomatik deutlich weiter verschlechtert.

Mittels einer speziellen Herzschrittmacherelektrode, welche über den Blutstrom zum linken Herzen geführt wird, ist es durch eines hierfür entwickelten Herzschrittmacher oder Defibrillator möglich, die zeitgleiche Erregung beider Herzkammern wieder herzustellen und darüber einen annähernd normalen Herzschlag zu erzielen. Dies hat bei den allermeisten Patienten eine deutliche Linderung der Symptome der Herzschwäche zur Folge und verringert das Risiko an der Herzschwäche zu versterben.

Die Implantation von CRT Systemen erfolgt im Herzzentrum in Kooperation mit der herzchirurgischen Abteilung und ist ein kurzer Eingriff, der zumeist in örtlicher Betäubung erfolgen kann.

Ansprechpartner:
Dr. med. Arian Sultan

Anmeldung Telefon: +49 221 478-32396