Kardiologie

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Nierenarterienstenose

Häufig findet sich bei Patienten mit schwer einstellbarem Bluthochdruck eine Nierenarterienstenose. Der Nachweis eines  ursächlichen Zusammenhangs mit dem Bluthochdruck gelingt hingegen nur selten. Zudem haben aktuelle klinische Studien erheblichen Zweifel an der Wirksamkeit einer generellen Intervention und Stentimplantation bei atherosklerotisch bedingten Nierenarterienstenosen aufgeworfen. Die Empfehlungen der Fachgesellschaften befürworten daher eine kathetergestützte Behandlung nur und hochgradiger Einengung einer Nierenarterie bei gleichzeitig therapieresistentem Bluthochdruck.

Das  Kölner Hypertoniezentrum verfügt über alle modernen diagnostischen Verfahren zur genauen Darstellung und Bewertung des Schweregrades von Nierenarterienstenosen. Falls erforderlich, besteht durch die enge Zusammenarbeit von Kardiologie und Radiologie zudem ein hohes Maß an Erfahrung und Expertise in der interventionellen Behandlung von Nierenarterienstenosen.

Nierenarterienstenose

Abbildung:  Morphologie von Nierenarterienstenosen. Die atherosklerotisch-bedingte Nierenarterienstenose (links) ist in der Regel am Abgang aus der Hauptschlagader lokalisiert und findet sich meist bei Männern oberhalb der 4. Lebensdekade. Die fibromuskuläre Dysplasie (rechts) tritt hingegen häufiger bei Frauen im Alter unter 50 Jahren auf und betrifft die mittleren Anteile der Nierenarterie.

 

Ansprechpartner: 
Prof. Dr. med. Hannes Reuter ()
Priv.-Doz. Dr.  med. Marcel Halbach ()

Herzzentrum der Universität zu Köln
Klinik III für Innere Medizin
Kerpener Str. 62
50937 Köln

Sekretariat:
Frau S. Declair
Telefon       0221 - 478 32401
Fax            0221 - 478 32400