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Interventioneller ASD- / PFO- / LAA-Verschluss
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Interventioneller ASD- / PFO- / LAA-Verschluss

Interventioneller Verschluss eines angeborenen Vorhofseptumdefekts (ASD) oder eines offenen Foramen Ovale (PFO)

Bei einigen Menschen kommt es während der Herzentwicklung zu einem unvollständigen Verschluss der Scheidewand zwischen rechtem und linkem Vorhof. Auf diese Weise kann entweder eine dauerhafte Verbindung zwischen den beiden Vorhöfen verbleiben (Vorhofseptumdefekt, ASD = atrialer Septumdefekt) oder eine Verbindung, die sich wie ein Ventil öffnet und schließt (PFO= persistierendes oder offenes Foramen ovale).


Wenn diese Defekte der Vorhofscheidewand zu Krankheiten oder zur Belastung des Herzens führen (Herzschwäche, Luftnot, Schlaganfall), besteht die Indikation, diese zu verschließen. In den meisten Fällen kann das im Rahmen einer Herzkatheter- Untersuchung erfolgen, bei der ein Doppelschirmchen von der Leistenvene über den rechtenVorhof und die Vorhofscheidewand in den linken Vorhof vorgeschoben wird. Im linken Vorhof wird eines der beiden Schirmchen geöffnet und auf die Scheidewand zurückgezogen. Dann wird im rechten Vorhof das zweite Schirmchen geöffnet, der Sitz kontrolliert, und schließlich wird das Doppelschirmchen freigesetzt. Der Eingriff erfolgt in lokaler Betäubung und unter Ultraschallkontrolle und dauert ca. 30 Minuten.

Interventioneller PFO-Verschluss

 

Ansprechpartner:

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Prof. Dr. Stephan Baldus
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Interventioneller Verschluss des linken Herzohres (LAA) zur Thrombembolieprophylaxe bei Vorhofflimmern

Eine wesentliche Komplikation die bei einem Vorhofflimmern auftreten kann, ist eine zentrale oder periphere Embolie (ein Schlaganfall oder Arterienverschluss zum Beispiel des Beines), die durch ein Blutgerinnsel aus dem Herzen ausgelöst wird. Das Mittel der Wahl, um dieses zu verhindern, ist die Therapie mit Blutgerinnungshemmern, die seit vielen Jahren etabliert ist. Einige Patienten haben aber Gegenanzeigen, so dass keine Blutgerinnungshemmer gegeben werden können.
Bei diesen Patienten kann in einem Herzkatheter-Verfahren das linke Herzohr (LAA – linksatriales Aurikel) mit einem Schirmchen verschlossen werden. Der Schutz vor Embolie/ Schlaganfall ist damit vergleichbar gut wie der durch eine Therapie mit Gerinnungshemmern, da die allermeisten Blutgerinnsel in diesem linken Herzohr entstehen. Der Eingriff wird in Vollnarkose oder in Lokalanästhesie unter Ultraschallkontrolle im Herzkatheterlabor durchgeführt und dauert etwa 1 Stunde.

Interventioneller LAA-Verschluss

 

Ansprechpartner:

Prof. Dr. Daniel Steven
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Prof. Dr. Volker Rudolph
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