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Leichter Leben in Köln

Wann ist man zu dick?

Ein paar Kilo mehr auf den Rippen bedeuten noch kein gesundheitliches Problem. Diese Kilos wird man durch eine bewusste Ernährung auch schnell wieder los. Fast jeder Mensch unterliegt im Laufe seines Lebens Gewichtsschwankungen, aber auch die Veranlagung (genetische Disposition für Stoffwechsel und Bewegungsverhalten) ist entscheidend das Gewicht. Bei Frauen können hormonelle Schwankungen Ursache für eine stärkere Gewichtszunahme sein. Besonders betroffen davon sind sie in der Pubertät, während einer Schwangerschaft, aber auch in den Wechseljahren.

Berechnung nach Broca
In der Medizin gilt als übergewichtig (adipös), wer mehr als 10 Prozent über dem Normalgewicht nach Broca liegt. Die Formel nach Broca lautet:
Normalgewicht (in kg) = Körperlänge (in cm) - 100

Der Body-Mass-Index
Eine weitere Berechnungsmethode ist der Body-Mass-Index:
Das Körpergewicht in Kilogramm durch die Körpergröße in Meter zum Quadrat teilen (z. B. 100kg: 1,80 m = 30,86 BMI)

Erst wenn bei Frauen ein BMI-Wert von 27, bei Männern von 28 überschritten ist, liegt nach dieser Formel Übergewicht vor. Von einer Adipositas Grad 1 spricht man bei einem BMI >30-35, von einer Adipositas Grad 2 bei einem BMI 35-40 und von einer Adipositas Grad 3 bei einem BMI >40.

Folgekrankheiten von Übergewicht

Bei Übergewicht von mindestens 20 Prozent über dem Normalgewicht kann die Gefahr von Herzkreislauferkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall zunehmen. Entscheidend für die Zunahme des Risikos kardiovaskulärer Erkrankungen ist die durch das Übergewicht und die damit verbundenen Stoffwechselveränderungen stark beschleunigte Arteriosklerose. Die Gefäße können sich zusetzen, aber auch der Bewegungsapparat kann durch Übergewicht chronisch überbeansprucht werden mit der Folge schmerzhafter Verschleißerscheinungen (Gelenkarthrose ).

Wie kommt es zu Übergewicht?

Meist ist es die Kombination aus zu wenig Bewegung und übermäßigem Essen (z. B. versteckte Fette in der Nahrung wie in Wurst oder Käse). Zu viele Fette und Kohlenhydrate kann der Körper nicht verwerten und legt sie erst einmal als Fettpolster an.

Bewegung gegen Übergewicht

Sport zu treiben ist die beste Art und Weise, eine Diät zu unterstützen. Bewegt sich der Körper, verbrennt er Kohlenhydrate und der Fettstoffwechsel wird angeregt.

Welche Sportart man letztendlich wählt, wie oft und wie intensiv man Sport treibt, ist individuell verschieden. Ist seit dem letzten Training schon einige Zeit verstrichen, sollten Sie einen Gesundheits-Check beim Arzt machen. Denn wer jahrelang vor einem Schreibtisch saß, riskiert seine Gesundheit. Sicher ist jedoch: Es ist nie zu spät, um mit Sport anzufangen. Hier können Sie sich im Rahmen von „SPORT PRO GESUNDHEIT“ beraten lassen.