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Vorhofseptumaneurysma

Als Vorhofseptumaneurysma bezeichnet man eine Aussackung des sehr zarten und beweglichen Septum primum, das sich während des Herzzyklus in den linken und rechten Vorhof vorwölbt, wobei die Bewegungsamplitude in jede Richtung definitionsgemäß mehr als 10 mm betragen muss.

Ein Vorhofseptumaneurysma hat für sich genommen keinen Krankheitswert und stellt keinen Risikofaktor für embolische Ereignisse dar. Allerdings scheint beim gemeinsamen Vorkommen von Vorhofseptumaneurysma und offenen Foramen ovale das Vorhofseptumaneurysma als Risikofaktor zu wirken. Ein Vorhofseptumaneurysma ist insgesamt zehn Mal seltener als ein offenes Foramen ovale (2% der Allgemeinbevölkerung), während die Häufigkeit bei Patienten mit kryptogenem Schlaganfall und offenen Foramen ovale bis zu 20% betragen kann.


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