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Wir sagen Danke!

Unseren Mitgliedern sowie zahlreichen Spendern danken wir für ihre großherzige Unterstützung sowie das uns entgegengebrachte Vertrauen - erst durch diese Unterstützung ist es uns möglich, unsere Projekte für die Gesundheit der Menschen im Raum Köln zu realisieren.


 

Der neue Newsletter ist online!
In unserer zweiten Ausgabe des "Herz für Kölner" halten wir Sie weiterhin kurz und knapp über Neuigkeiten aus dem Herzzentrum sowie rund um unseren Förderverein auf dem Laufenden.
Zum Newsletter 02/2017

 


 

6. Gesundheitstag in Köln im Eduardus-Krankenhaus
Sonntag, 15. Oktober 2017, 11:00 - 17:00 Uhr, Custodisstr. 3-17, 50679 Köln Deutz
Besuchen Sie uns beim 6. Gesundheitstag in Köln im Eduardus-Krankenhaus Köln-Deutz. Unter dem diesjährigen Motto "Bewegung ist Herzenssache" möchten die Veranstalter und Aussteller Körper und Geist in Bewegung bringen. Kochen, coachen, laufen, Bogen schießen, selber operieren, hören, sehen, informieren oder einfach nur verwöhnen lassen - kommen und erleben Sie es selbst! Die Veranstaltung ist kostenlos.
Weiterführende Informationen

 


Bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand kommt es auf Minuten an

Höhepunkt vieler Touristen oder auch Ausflügler hier in Köln ist der Aufstieg im Kölner Dom. Da man dort ordentlich aus der Puste kommt, unterschätzen viele die Belastung für das Herz-Kreislauf-System. Um auf den Ernstfall vorbereitet zu sein, übergaben Konrad Adenauer, Vorsitzender des Fördervereins Herzzentrum Köln e.V., und Projektleiter Professor Dr. med. Hannes Reuter Dompropst Gerd Bachner nun einen Defibrillator für den Südturm. 

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Von links: Projektleiter Prof. Hannes Reuter, Herzzentrum der Uniklinik Köln, Dompropst Gerd Bachner und  Konrad Adenauer, Vorsitzender des Fördervereins Herzzentrum Köln e.V.

Pressestimmen:

Kollaps, Infarkt: „Defi“ im Turm soll Dom-Besteiger retten (Quelle: Express)

„Defi“ in 70 Metern Höhe (Quelle: Kölnische Rundschau)

Südturm des Kölner Doms bekommt eigenen Defibrillator (Quelle: Kölner Stadtanzeiger)

Ein Defi für die Turmbesteigung des Domes (Quelle: Zentral-Dom-Verein zu Köln)

Defibrillator in Kölner Domturm (Quelle: domradio.de)

Beitrag in der WDR-Mediathek Lokalzeit Köln (ab Minute 17:03)

 

Plötzlicher Herztod bei der Dombesteigung? Damit dann auch Laien schnellstmöglich handeln und helfen können, ist am Mittwoch, dem 9. Dezember 2015, in 70 Metern Höhe des Südturms, ein Defibrillator im Rahmen des Projektes defiköln (www.defiköln.de) installiert worden, getragen als Projekt des Fördervereins Herzzentrum Köln e.V.

„Besonders ältere und unsportliche Besucher unterschätzen oft die Anstrengung des Aufstiegs, bei dem 500 Stufen zu bewältigen sind“, sagte Professor Hannes Reuter, Oberarzt am Herzzentrum der Uniklinik und Projektleiter von defiköln. „Bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand kommt es entscheidend auf schnelle erste Hilfe an, die für Rettungskräfte schwer zu leisten ist, weil sie die vielen Stufen hinauf müssen.“ Jährlich gebe es bis zu zehn Noteinsätze im Südturm, berichtete Dompropst Gerd Bachner.

Gespendet hat das Gerät,  das für jeden dank akustischer Signale und Anweisungen kinderleicht zu bedienen ist, der Verein der Freunde und Förderer des Herzzentrums. Dessen Vorsitzendem Konrad Adenauer war es wichtig, bei der Installation dabei zu sein.

Die breite Reaktion der Presse, Berichte im Radio und in der aktuellen Stunde des WDRs zeigen, dass sich das Interesse der Öffentlichkeit für den Einsatz von Laiendefibrillatoren geändert hat. „Man kann nichts falsch machen, außer nichts zu tun!“  So lautet die Botschaft, immer mehr Menschen und auch schon Schüler erlernen den Umgang mit Defibrillatoren.

Wichtig ist, das Bewusstsein für diese Möglichkeiten des Helfens zu schärfen, so Dompropst Gerd Bachner.

Seit Anfang 2009 gibt es im Stadtgebiet ein flächendeckendes Netz von Defibrillatoren, z.B. in städtischen Ämtern und Museen, am Flughafen und in allen Kölner Filialen der Sparkasse KölnBonn. Helfen kann wirklich jeder: Zuerst kurz prüfen, ob der Betroffene ansprechbar ist und normal atmet. Falls nicht, den Notruf unter 112 absetzen und sofort mit der Herzdruckmassage beginnen: Auf die Mitte des Brustkorbs wird schnell und feste gedrückt. Zusätzlich schnellstmöglich einen Defi holen lassen und benutzen, die automatischen Sprachansagen machen die Bedienung kinderleicht. Eine genaue Anleitung finden Sie auf den Internetseiten von defiköln (www.defiköln.de).

 


 

Informationen aus unserem Förderverein

Mitgliederversammlung 2015

Niederschrift zur Mitgliederversammlung 2015 (pdf) 

 


 

defiköln sorgt für mehr Sicherheit im Kölner Rosenmontagszug

Die fünfte Jahreszeit, der Kölner Karneval, hat für viele Menschen im Raum Köln einen besonderen Stellenwert und ihren gesellschaftlichen Höhepunkt mit dem Rosenmontagszug. Soziale Kontakte und soziales Engagement sind in diesem rheinischen Volksfest tief verwurzelt und daher wesentliche Anliegen der Karnevalsgesellschaften. So setzt sich auch die Cöllnische Stiftung „…einfach ein Lächeln schenken“ dafür ein, traditionelles Brauchtum für jedermann erlebbar zu machen, ungeachtet der Herkunft, des Alters, der sozialen Schicht oder eines Handicaps. Mit ihrer Unterstützung beim Bau eines Wagens sowie zum Wurfmaterial ist es der KG Müllemer Junge Alt-Mülheim e.V. von 1951 möglich, zwölf Personen mit und ohne Behinderung, davon vier Senioren über 76 Jahre und acht mit Behinderungen der Sozial-Betriebe und der Lebenshilfe e.V., beim diesjährigen Rosenmontagszug auf ihrem Wagen mitzunehmen.

 

Die Müllemer Junge ließen einen barrierefreien Festwagen für den Rosenmontagszug bauen. Das „Traumschiff“ mit seinen 26 Plätzen gilt bundesweit als ein beispielhaftes Projekt, wie die Inklusion gelebt werden kann. Bei der Kostüm-Probe halfen Müllemer-Junge-Präsident Siegfried Schaarschmidt (r.) und Stiftungsvorstand Achim Mohr. (2.v.l.) Foto: © Norbert Ramme

 

Aufgrund einer guten Kooperation der Cöllnischen Stiftung mit dem Förderverein des Herzzentrums der Uniklinik Köln e.V. ist für die Sicherheit und eine rasche Versorgung der Besucher im Notfall gesorgt: das Projekt des Fördervereins - „defiköln“ - stattet den Rosenmontagswagen der „Müllemer Junge“ mit einem automatischen Defibrillator aus, der bei plötzlichem Herzstillstand leicht von Laien bedienbar ist. Mit dem Ziel, den Sicherheitsstandard hier und zukünftig jedoch noch zu erhöhen, organisiert der Förderverein für die Jecken umfassende Schulungsmaßnahmen durch die Projektmitarbeiter, Ärzte und Studenten des Herzzentrums.

Der Förderverein des Herzzentrums Köln e.V. unterstützt Organisationen, die sich nach dem Vorbild der „Müllemer Junge“ in den Maßnahmen der Wiederbelebung schulen lassen möchten, um damit den Kölner Karneval noch sicherer zu gestalten.

Ansprechpartner
Sebastian Wanke von defiköln, Mailadresse: [Email protection active, please enable JavaScript.]