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Mitgliederversammlung 2014

Bericht zum Geschäftsjahr 2013

Auch 2013 war wieder ein erfreuliches Geschäftsjahr - Dank vieler großherziger Unterstützer konnten besondere Fördermaßnahmen verwirklicht werden

Der Schatzmeister, Winfried Helmes, präsentierte den Mitgliedern des Fördervereins zur Mitgliederversammlung am 30. Juni 2014 die Feststellung des Jahresabschlusses 2013.

Die Einnahmen im Rechnungsjahr 2013 betrugen aufgrund von Sondereinnahmen aus einer Erbschaft                                                                    604.003,29 EUR.

Hierfür dankte der Schatzmeister allen Mitgliedern, Förderern und Spendern, die durch ihre vielen kleinen aber auch größeren Zuwendungen die Leistungen des Fördervereins für das Herzzentrum sowie für das öffentliche Gesundheitswesen der Stadt Köln und ihrer Region erst ermöglicht haben.  Er merkte an, dass die Summe der Mitgliedsbeiträge mit einem Betrag von mehr als 48.183,00 EUR erheblich dazu beitrüge, die Vielfalt der Leistungen des Vereins jedoch erst durch Spenden und andere Zuflüsse wie beispielsweise und aktuell aus Erbschaften, Vermächtnissen und Zuwendungen Dritter erzielbar seien. Hierzu zähle auch die Marga und Walter Boll-Stiftung, die sich partnerschaftlich um die Mitrealisierung der Projekte und Maßnahmen kümmern und denen der Förderverein dafür in besonderem Maße dankbar sei. 

Ein besonderer Dank gilt in diesem Zusammenhang allen Jubilaren, die anlässlich ihrer Feierlichkeiten statt Geschenken zu Spenden zugunsten des Fördervereins des Herzzentrums aufrufen. Ein ebenso verbindlicher Dank gilt allen Mitgliedern, Freunden und Förderern, die bei Trauerfällen um Zuwendungen an den Förderverein an Stelle einer Kranz- und Blumenspende gebeten haben.

Im Weiteren gab Herr Helmes der Mitgliederversammlung eine detaillierte Ausgabenübersicht über die satzungsgemäße Mittelverwendung und erläuterte einige der Maßnahmen im Einzelnen.

Im Rechnungsjahr 2013 seien hier insgesamt 480.728,23 EUR eingesetzt worden, überwiegend für Fördermaßnahmen für die Kliniken des Herzzentrums zur Qualitätsverbesserung der Behandlungs- und Therapiemaßnahmen zum Wohle der Patientinnen und Patienten. Hierzu führte Herr Helmes zunächst die Mitfinanzierung der sechs Beatmungsbetten für die Intensivstation der Kardiologie (Klinik III für Innere Medizin) an, über die eine Verbesserung in der Behandlung von Notfällen und Schwerstkranker erzielt werden könne. Auch die Finanzierungen einer Video-Bronchoskopie-Anlage, einer DVD-Anlage sowie eines Kühlgerätes für die Klinik der Herz- und Thoraxchirurgie dienen diesem Ziel. Zur Förderung von Wissenschaft und Forschung unterstützte der Förderverein im Jahr 2013 bei der Anschaffung eines Intravitalmikroskops sowie einer Hypoxiekammer, welche den forschenden Arbeitsgruppen der Kliniken wertvolle Ergebnisse liefern könnten bei Untersuchungen zu Ursachen und Entstehungsmechanismen vieler Krankheitsbilder. Der Prävention von Übergewicht und Herz-Kreislauferkrankungen sowie Vermeidung ihrer schwerwiegenden Folgen dienen die Projekte des Fördervereins „Kölner Zentrum für Prävention im Kindes- und Jugendalter“, „defiköln“ und ENAS, welche zum Teil bereits seit vielen Jahren und auch 2013 Unterstützung erfuhren.

Herr Helmes informierte, dass sich das geprüfte Vermögen des Vereins per 31. Dezember 2013 auf 928.239,30 EUR beliefe und gab wesentliche Hintergrundinformationen zum Gemeinnützigkeits- und Steuerrecht: Für alle gemeinnützigen Einrichtungen gilt das sogenannte zeitnahe Mittelverwendungsgebot, das besagt, dass die zufließenden Gelder zeitnah verwendet werden müssen. Dieser Anspruch der zeitnahen Mittelverwendung gilt bereits dann als erfüllt, wenn der Vorstand durch Beschluss die Mittel einer Zweckbindung zuführt, sie also in eine zweckgebundene Rücklage einstellt. Im Falle einer Anschaffung/Investition zum Beispiel, die einer größeren Summe bedarf, kann dies auch in der Weise geschehen, das praktisch – vergleichbar einem Sparprozess – ein solcher Betrag über einen längeren Zeitraum dotiert wird. Die Mittelverwendung nach steuerlichen Anforderungen ist damit zeitnah in jedem Jahr erfolgt, die Anschaffung und damit verbunden der liquiditätsmäßige Abfluss steht am Ende eines solchen Prozesses. 

Im Weiteren gab Herr Helmes den Anwesenden einen Überblick über die jüngsten Entwicklungen zur Stiftung Kölner Herzzentrum: Die Stiftung Kölner Herzzentrum ist zwar eine eigene Rechtsperson, wirtschaftlich jedoch als Einheit mit dem Förderverein zu sehen, nicht zuletzt vor dem Hintergrund, über die Kapitalerträge der Stiftung die Maßnahmen des Fördervereins langfristig sichern und garantieren zu können. Im Jahr 2013 sei die Stiftung um einen weiteren Stiftungsfonds, die „Barbara und Josef-Decker-Stiftung“, gewachsen und, Erträge der Stiftung Kölner Herzzentrum sowie ihrer treuhänderisch verwalteten Stiftungen seien für die zu finanzierenden Projekte an den Förderverein Herzzentrum Köln e.V. ausgeschüttet worden.

An dieser Stelle erhoben sich die Mitglieder und gedachten in einer Schweigeminute Fördervereinsmitglied Tuna Dudene. Im Jahr 2012 hatte sie gemeinsam mit ihrem Mann Heinrich die gemeinnützige „Tuna Dudene-Stiftung“ in der Stiftung Kölner Herzzentrum errichtet und war am 20. Januar 2014 verstorben. 

Zum Ende des Kassenberichtes des Jahres 2013 zeigte Herr Helmes eine Übersicht über die gesamten Fördermaßnahmen seit Gründung des Vereins vor 17 Jahren: Nahezu 4.9 Mio. EUR seien seit 1997 in die satzungsgemäße Mittelverwendung und damit zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger im Raum Köln geflossen. Neben Maßnahmen, wie den bereits genannten Ausstattungen und Projekten, gilt ein besonderer Augenmerk des Fördervereins der langjährigen Unterstützung und Qualitätssicherung der bereits genannten ambulanten Herzsportgruppen, welche Patientinnen und Patienten in der Folge an die Behandlung nach Akut- und erster Rehabilitationsphase in der Sicherung ihrer Therapieerfolge nachhaltig begleiten und im Jahr 2014 ihr 40jähriges Bestehen feiern können.

Herr Helmes merkte an, dass er für den Vorstand feststellen könne, dass auch das 17. Geschäftsjahr ein wiederum gutes Jahr für den Förderverein des Herzzentrums des Universitätsklinikums e.V. war, in dem mit der Stiftung ein wesentlicher Meilenstein gut entwickelt werden konnte. 

Mit seiner abschließenden Folie warf der Schatzmeister einen Blick voraus in das Jahr 2015:

Am 22. Januar 2015 bietet die Bühnenspielgemeinschaft „Cäcilia Wolkenburg“ des Kölner Männer-Gesang-Verein (KGMV) sein Divertissementchen „Diva Colonia“ exklusiv den Freunden und Förderern des Herzzentrums der Uniklinik Köln. Der Vorstand des Fördervereins sei dem Vorstand des KGMVs hierbei in besonderem Maße dankbar, erläuterte Herr Helmes, da die Besonderheit der Vorstellungen es dem Förderverein in der Vergangenheit oftmals erst ermöglicht habe und nun zum 18ten Mal ermögliche, höhere Spendensummen zu erhalten und damit spezielle Fördermaßnahmen zu verwirklichen. So gilt ein Appell an alle Mitglieder, bereits frühzeitig im Bekanntenkreis und Umfeld auf diese Veranstaltung aufmerksam zu machen, insbesondere, da mit dem Veranstaltungsort, der Oper am Dom (Musical Dome), insgesamt 1.600 Plätze und damit 300 Plätze mehr als in der Kölner Oper zu besetzen seien. (Hinweise zum Kartenverkauf finden Sie in unsere Ausgabe 3 – 2014 „Herz für Kölner, auf den Seiten 15 und 16 auch hier bei uns im Internet). 

Einen großen Dank sprach Herr Adenauer gegenüber den beiden Rechnungsprüfern, Diplom-Kaufmann Helmut Henke und Rolf Hochfeld, aus. Sie hatten gemäß Wahlentscheid der Mitgliederversammlung vom 24. Juni 2013 die Kassenprüfung des Kalenderjahres 2013 am 10. Juni 2014 im Hause der Sparkasse KölnBonn durchgeführt. Beide wurden auch als Rechnungsprüfer für das Jahr 2014 wiedergewählt.